In die Wildnis
Gestern war ich im Kino in einem Film, der wohl mit zu den packendsten gehört, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Die Rede ist von Sean Penns Verfilmung der letzten zwei Jahre im Leben von Christopher McCandless, Into the Wild.
Liegt die mitreißende Wirkung des Films an den überwältigenden Naturaufnahmen, die den Zuschauer in die real existierende Traumwelt des amerikanischen Kontinents führen? An der Identifikationsperson “Alexander Supertramp”, wie sich Chris auf der letzten Reise seines Lebens nennt, die das tief liegende Verlangen des Menschen nach absoluter Freiheit, sowohl geistiger als auch körperlicher Art, auf perfekte Weise verkörpert? Oder ist es der viel zu logische und doch von McCandless’ Biografie vorgeschriebene Schluss, der alles Sehnen und Wünschen sinnlos erscheinen lässt? Vermutlich kommen all diese Aspekte zusammen.
Into the Wild macht nachdenklich. Und genau das mag ich an ihm.
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