Piets Vermächtnis
Nachdem ich gestern in der Piet-Mondrian-Ausstellung im Kölner Museum Ludwig war, habe ich mich heute mal ein bisschen im Netz über den Künstler informieren wollen. Natürlich war meine erste Anlaufstelle die Wikipedia, und was lese ich da? Es gibt eine esoterische Programmiersprache, die von Mondrians Werken beeinflusst ist: Piet.
Piet is a programming language in which programs look like abstract paintings. The language is named after Piet Mondrian, who pioneered the field of geometric abstract art. I would have liked to call the language Mondrian, but someone beat me to it with a rather mundane-looking scripting language. Oh well, we can’t all be esoteric language writers I suppose.
Einige Beispiele, wie mit Piet geschriebene Programme aussehen können, kann man sich auf der Webseite des Entwicklers der Sprache, David Morgan-Mar, ansehen. Besonders beeindruckend finde ich dabei Thomas Schochs “Piet”, denn dieses wirkt tatsächlich wie eines von Mondrians Bildern:

Führt man das Programm aus, soll es das Wort “Piet” ausgeben. Leider konnte ich das nicht nachprüfen, da ich auf die Schnelle keinen der Interpreter zum Laufen bekommen habe. Wer selbst sein Glück versuchen oder mehr über den Künstler, die Sprache oder esoterische Programmiersprachen im Allgemeinen erfahren möchte, der tue dies auf einem der angegebenen Links.
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