3. Januar 2009
We’d gone in search of the American dream…
… it had been a lame fuck around, a waste of time. Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson. Eine Dokumentation über das Leben und Schaffen von Hunter S. Thompson. Deutscher Titel: Ikone des Anarcho-Journalismus. Dank des manchmal doch etwas unverständlichen Slangs auf Seiten der Interviewees habe ich zwar nicht alles Gesprochene verstehen können, aber zumindest eine Aussage ist hängen geblieben, die mir, wenn auch in keiner Weise mit Thompsons Person zusammenhängend und darum in einem Blogeintrag über eine Dokumentation eben dessen Lebens und Schaffens eher unangebracht scheinend, ein Zitat an dieser Stelle wert ist. Es spricht George McGovern über den ein oder anderen Regierungsangestellten in Washington:
I’m sick and tired of those old men dreaming up wars for young men to die in.
Davon abgesehen gibt es im genannten Film natürlich vor allem Einsichten in das Leben einer komplexen Persönlichkeit unserer Zeitgeschichte, von denen man sich aufgrund ihrer teils auch visuellen Intensität (denn niemand anderes als der mir bisher völlig unbekannte Oscar-Preisträger Alex Gibney zeichnet für den Film verantwortlich) und meines mir in diesem Moment nicht gerade wohlgesinnten Kurzzeitgedächtnisses am besten selbst ein Bild macht.