8. Februar 2008

ARTE Trash III

Nachschub! Und es wird noch verrückter…

Freitag, 22. Februar 2008 um 00.05 Uhr: Crocodile (Aga-o):

Crocodile

Der sozial isolierte Crocodile lebt in Seoul unter einer Brücke und betreibt ein morbides Geschäft: Er nimmt Selbstmördern vor dem letzten Sprung Geld und Wertsachen ab. Eines Tages jedoch rettet er einem Mädchen das Leben — um sie danach zu vergewaltigen…

Freitag, 29. Februar 2008 um 00.35 Uhr: Menu Total

Menu Total

Zwischen Albtraum und Komik: Eine karnevaleske Eltern-Polonaise treibt ausgelassen ihr Unwesen auf einer Picknickwiese in Mülheim an der Ruhr. Während sie die alten Naziuniformen wieder rausgekramt haben und ihrem Ringelreigen frönen, gehen anderswo mysteriöse Dinge vor sich…

Die Texte und Bilder sind btw einfach von ARTE gestohlen.

UPDATE: Ein Leser sprach mich darauf an, ob ich nicht Angst hätte, wegen der Zusammenfassungen und Bilder von den jeweiligen Rechteinhabern der Filme oder von ARTE selbst abgemahnt zu werden. Nun, der nachgeschobene, bewusst überspitzt formulierte Satz (“Die Texte [...] sind [...] gestohlen.”) soll gerade auf die verbraucherfeindliche Urheberrechtslage in Deutschland und die sehr fragwürdige Abmahnpolitik einzelner deutscher Rechtsanwälte hinweisen. In den letzten Jahren hat sich vermehrt die Tendenz gezeigt, dass dem Schutz des “geistigen Eigentums” ein höherer Stellenwert zugeordnet wird, als der nach meinem Erachten in einer modernen Gesellschaft essentiellen Informationsfreiheit, und sich so oben genannte Anwälte selbst finanzielle Vorteile verschaffen können. Das einfache Weitergeben von öffentlich zugänglichen Informationen wird kriminalisiert und wegen der dadurch aufkommenden Zweifel innerhalb der Bevölkerung auf längere Sicht auf ein Minimum reduziert, bis es am Ende gar keinen Informationsfluss mehr gibt. Gleichzeitig fungiert der Satz aber auch als Quellenangabe — alle von mir verwendeten Fremdinformationen sind auf der verlinkten Seite zu finden — und negiert sich damit selbst.

Archiv · Impressum · RSS
Copyright (c) Erik Scharwächter

Copyright ·